Dez 22 2011

Der Museumsbesucher

Museumsbesucher


Dez 10 2011

Auffi!


Dez 5 2011

Dufte


Dez 4 2011

OS X Lion: Resume abstellen

Ein Thema das mir bei OS X Lion tierisch auf die Nüsse geht ist die “Resume” Funktion, die dafür sorgt nach einem Reboot jedes Programm wieder zu öffnen, das beim Shutdown noch offen war. Besonders nervig, wenn dann Programme wieder gestartet werden die auf Ressourcen im heimischen Netz zugreifen wollen, diese aber zu dem Zeitpunkt dann noch nicht gemountet sind. Aber auch sonst will ich nicht den ganzen alten Kram wieder geöffent bekommen, den ich einen Tag vorher vielleicht mal gebraucht habe oder vergessen zu schliessen. Ich mag’s jedenfalls nicht, Geschmacksache. Jedes mal den Haken aus der Checkbox (s.u.) zu nehmen ist dabei keine Option, das nervt einfach nur. Das System verhält sich nach den hier beschrieben Änderungen so, als ob die Resume Checkbox immer deaktiviert wäre.

Resume per Default immer aktiviert

Vollständiger Eintrag


Dez 2 2011

Beetle


Sep 4 2011

Vattenfall Cyclassics 2011

Hm, Vattenfall Cyclassics in Hamburg, ist genau so gut gelaufen wie letztes Jahr, ich fasse mal kurz zusammen: Nach einer extrem nassen und kalten Woche in Hamburg wurde das Wetter pünktlich zu den Cyclassics endlich wieder besser. Innerlich war ich da schon auf mein erstes Regenrennen eingestellt, doch es sollte zum Glück trocken und warm bleiben.

Die Strecke verlief dieses Jahr zum ersten mal in der entgegengesetzten Richtung, was mich jedoch – mit erst einem Start im Vorjahr – nicht sonderlich störte. Nachdem also schon recht früh die Köhlbrandbrücke überquert wurde, ging es in die Hamburger “Berge”. Man sollte nicht meinen in Hamburg und Umgebung isses nur flach, die Menge kurzer Anstiege ging so früh auf der Strecke schon gut an die Kraftreserven.

Dieses mal war ich jedoch mit einer für mich ganz neuer Strategie am Start: Ich wollte mir gleich zu Beginn eine schnelle Gruppe suchen, Tempo machen und vor allem dieses mal die einzige Verpflegung auf der Strecke links liegen lassen. Mit mehr als genug Gels und annähernd drei Litern Flüssigkeit an Bord, sollte das ein machbarer Plan sein. Und was soll ich sagen, es hat sich tatsächlich ganz gut bewehrt. Eine schnelle Gruppe über einen längeren Abschnitt konnte ich zwar nicht finden, da die einen zu schnell, die anderen zu langsam unterwegs waren, in der Summe kam ich aber mit einem ganz guten Schnitt ins Ziel.

Meine Ängste ggf. zu wenig Getränke dabei zu haben waren unbegründet, das Gegenteil war der Fall. Die Körner hatte ich mir auch zu gut eingeteilt, gegen Ende wäre sicher noch mehr drin gewesen. Leider knubbelten sich auf den letzten Abschnitten so große Gruppen auf der oftmals recht schmalen Strecke, dass ein Überholen – um zur nächsten, schnelleren Gruppe zu sprinten – oft nicht mehr möglich war. So war ich heuer ganz glücklich über die deutliche Verbesserung der Platzierung, im Gegensatz zum letzten Jahr, und dem guten Schnitt. Mit der Erfahrung sollte für nächstes Jahr immer noch eine Steigerung drin sein.

Unbeschreiblich war mal wieder der Zieleinlauf, wo auf den letzten 1-2 Kilometern zahlreiche Zuschauer bei extrem guter Stimmung so einen Höllen Lärm machen, dass die Gänsehaut auf diesem letzten Abschnitt garantiert ist. Eigentlich lohnt sich das ganze Rennen nur wegen dieses Augenblicks. Nächstes Jahr hoffentlich wieder!

Eine Platzierung unter den ersten 1000 (bei ~10.000 Starten) und damit gute 1400 Plätze besser als letzten Jahr, hätte ich vorher nie erwartet.

Für die Statistik:

  • Strecke:  102 km / 550 Hm
  • Zeit: 02:38
  • Schnitt: 39 km/h
  • Platzierung Gesamt (Männer): 984 (von 9233)
  • Platzierung Altersklasse (Senioren I): 316 (von 2370)

Jun 30 2011

Dreiländergiro 2011

Nach den eher “flachen” letzten beiden, längeren Veranstaltungen, stand dieses Wochenende mal wieder der Dreiländergiro auf dem Programm. Letztes Jahr mein absoluter Saisonhöhepunkt. Dieses Radrennen startet in Nauders in Tirol, führt über den Reschenpass nach Italien, dort über Stilfserjoch und Umbrailpass in die Schweiz. Da angekommen wird der Ofenpass überquert und durch das Engadin gerollt, bevor es kurz nach dem Grenzübertritt nach Österreich über die Norbertshöhe zurück ins Ziel geht.

Über den Streckenverlauf habe ich mich letztes Jahr schon ausführlich ausgelassen, an dem hat sich dieses Jahr auch nichts geändert. Die Wetteraussichten waren hervorragend, jeden Wetterdienst den man konsultierte sagte für dieses Wochenende bestes Radelwetter voraus. Die Regenwahrscheinlichkeit am Vortag lag bei unter 5%, am Renntag bei 0%, die Tageshöchsttemperaturen sollte 22°C nicht überschreiten. Als ich morgens um halb fünf den Vorhang in meinem Hotelzimmer aufzog war ich entsprechend überrascht: Tief hängende Regenwolken, Kälte, klatschnasse Strassen, Nieselregen. Da ich mir im Vorfeld geschworen habe bei Aussicht auf Regen gar nicht erst anzureisen, überlegte ich eine Weile meine Sachen zu packen und sofort nach Hause zu fahren (nicht nur der von niemand vorher gesagte Regen, auch die Tagestemperaturen von bis zu 35° gaben ein gutes Beispiel für die Zuverlässigkeit von Wettervorhersagen im Alpenraum ab).

Natürlich stand ich dann doch im Startblock mit den 3.000 weiteren Teilnehmern und harrte, untermalt von den üblichen Klängen von AC/DC (in Disko-Lautstärke morgens um 06:00), dem Start entgegen. Diesmal wieder in Begleitung eines 1&1-Kollegen, mit dessen Rhythmus ich auf der Rampe zum Stilfserjoch aber nicht mehr mitkam, sodass ich dann doch wieder 3/4 der Strecke alleine zurück legen musste.

Aus Fehlern der ersten Teilnahme im letzten Jahr klug geworden ließ ich’s anfangs erst mal langsamer angehen, um vorm Ofenpass nicht wieder so einzubrechen, dass der Rest der Strecke zur Qual wird. Diese Taktik hat sich auch schon in Frankfurt bezahlt gemacht und sollte dieses mal auch Erfolg versprechend sein. Am Stilfser zwischendurch noch zwei, dreimal geschwächelt, ist es auf dem Rest der Strecke aber dann wieder erwarten doch ganz gut gelaufen, wenn ich von den Krämpfen in den Oberschenkeln absehe, die mich am Fuß jeder Steigung zu einer kurzen Zwangspause genötigt haben.

Auch Fehler aus anderen Veranstaltungen kamen mir hier zugute, so dass ich peinlich genau darauf geachtet habe genug zu Essen und zu trinken. Durch die gute Einteilung der Kräfte, und der ausreichenden Zufuhr von Kalorien, hatte ich am letzten Anstieg vorm Ziel (auch für mich überraschend) noch genug Körner übrig, um recht locker die letzten 400Hm zur Norbertshöhe zu überwinden und dort nicht wenige der Mitstreiter hinter mir zu lassen, die sich mit letzter Kraft über diesen Pass quälen mussten.

Das Endergebnis fiel dann auch höchst erfreulich für mich aus, hatte ich meine Brutto-Fahrzeit aus dem letzten Jahr doch um fast eine ganze Stunde unterboten. Wenn ich die ganzen Zwangspausen raus rechne, die ich wegen der Krämpfe einlegen musste, und beim nächsten mal von den fünf Labstationen zwei links liegen lasse (ich sollte mal taxmantom fragen wo er seine riesigen Bidons her hat) sollten die (magischen) acht Stunden drin sein, wenn nicht sogar weniger. Da diesmal am Ende noch ein paar Körner übrig waren, sollte sich auch der Schnitt vielleicht um 1-2 km/h erhöhen lassen. Der Termin steht auch schon fest (24.06.2012), ich sollte schon mal ein Zimmer buchen….

Statistik:

Strecke: 165.32 km / 3495 Hm
Schnitt: 21.3 km/h
Zeit (Netto/Brutto): 07:45 / 08:35 (2010: 09:28 Brutto)
Platzierung gesamt (Männer): 1526 (von 2101)
Platzierung AK (Senioren): 746 (von 930)

Der Platz ist jetzt absolut gesehen natürlich keine Offenbarung, eine vordere Platzierung im letzten Drittel find ich für mich jedoch super. Dass ich kein geborener Bergfahrer bin, ist mir inzwischen auch klar. Mal gucken ob es im August im flachen Hamburg für die vorderer Hälfte reicht… ;)